Unfallversicherung - Versicherungen Vergleichen
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Ratgeber zur Wahl der richtigen Versicherungssumme


Bevor Sie eine private Unfallversicherungs-Police abschließen, sollten Sie sich Gedanken machen über die für sie passende Versicherungssumme. Einkommen und finanzielle Situation und der damit verbundene Lebensstandard sind hierfür wichtige Entscheidungspunkte.
Die Versicherungssumme soll im Bedarfsfall sämtliche notwendigen Kosten decken können. Aus diesem Grund gilt für einen erwachsenen Angestellten folgende Grundlage zu deren Bestimmung: Drei Brutto- Jahresgehälter sollte die Versicherungssumme betragen, denn nur dann ist im Versicherungsfall die Kostendeckung auch gewährleistet.
So genannte Mehrleistungsmodelle werden von einigen privaten Unfallversicherungsträgern angeboten. Das bedeutet, dass der Versicherte bei Zahlung eines Prämienzuschlages von der Versicherung eine Mehrleistung erwarten kann. Bei Invalidität, nach einem Unfall zum Beispiel, steigen die Entschädigungsleistungen überproportional zum Grad der Invalidität an. Damit ist eine sehr hohe Kostendeckung, die sich meist aufgrund eines hohen Invaliditätsgrades ergibt, gewährleistet.


Wichtige Aspekte zum Abschluss einer Kinder- Unfallversicherung
Eine private Kinder- Unfallversicherung sollte frühzeitig abgeschlossen werden. Ab dem 5. Lebensjahr kann man die Grundfähigkeitsversicherung vereinbaren. Damit ist, sofern in der Police fest geschrieben, die lebenslange Rente für das Kind gesichert, sollte es aufgrund eines Unfalles taub oder blind werden. Auch Neugeborene können innerhalb der privaten Kinder- Unfallversicherung bis 6 Monate mitversichert werden.
Diese private Unfallversicherung ist deshalb sinnvoll, da Kinder in vielerlei Hinsicht gefährdet sind. Sie haben noch nicht das Bewusstsein von Gefahr, sei es im Straßenverkehr oder bei Spiel und Sport. Unfälle sind häufige Ursache für lebenslange Behinderungen und Invalidität, die unter Umständen aus einem gesunden Kind einen späteren Sozialfall machen. Auch Schutzimpfungen oder Zeckenbisse, das Verschlucken giftiger Substanzen oder der Biss eines tollwütigen Tieres können zu schweren gesundheitlichen Schäden führen, die eine Arbeit mit geregeltem Einkommen im Erwachsenenalter vereiteln.
Da nur bestimmte Unternehmen die Risiken von Impfschäden oder Vergiftungen versichern, sollten Sie den Umfang der Leistungen der Versicherungsgesellschaften genau prüfen.


Die Bedeutsamkeit der privaten Unfallversicherung
Falls Sie während der Arbeitszeit einen Unfall erleiden, greift die gesetzliche (betriebliche) Unfallversicherung mit entsprechenden Leistungen. Bei allen anderen Unfällen jedoch sind sie nur geschützt und abgesichert, wenn Sie eine private Unfallversicherung abgeschlossen haben. Diese übernimmt sowohl die Mehrkosten ihres Klinikaufenthaltes und die ärztliche Betreuung als auch die Aufwendungen einer eventuellen plastischen Operation oder gar notwendig gewordener Umbaumaßnahmen ihrer Wohnung.


Bei Berufsunfähigkeit erhält der Versicherte von der privaten Unfallversicherung weiter sein Arbeitsentgelt bezahlt. Dies gilt für alle Arbeitnehmer, ob selbständig oder freiberuflich tätig.
Ohne diese Unfallversicherung sind sämtliche anfallende Zahlungen eigenständig zu leisten. Diese eventuell hohen Ausgaben können schnell den finanziellen Ruin bedeuten, insbesondere dann, wenn man als Hauptverdiener in eine derartige Situation gerät. In diesem Falle ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung besonders empfohlen.


Die Besteuerung der privaten Unfallversicherung
Bei Invalidität nach einem Unfall sind die Leistungen Ihrer privaten Unfallversicherung an Sie nicht zu versteuern.
Erhalten Sie von der Versicherung eine Rente, wird der Ertragsteil bei der Einkommenssteuer berechnet. Dieser Ertragsteil ist bei der ersten Rentenzahlung an einen jüngeren Rentenberechtigten höher als eine Rente, die an einen älteren Versicherten ausbezahlt werden muss.
Die Erbschaftssteuer fällt dann an, wenn die private Rentenversicherung eine Zahlung bei Todesfall geleistet hat. Diese anfallende Steuer sinkt oder entfällt je nach Freibeträgen und Verwandschaftsgrad.
Die Zahlung im Todesfall wird dann nicht besteuert, wenn diese an den ? bezahlt wird.
Bei Vereinbarung einer „Prämienrückgewähr“ sind weder die Überschussbeteiligung noch die Beitragsrückerstattung betroffen von der Lohnsteuer oder Einkommenssteuer. Um in den Genuss der Steuerfreiheit zu kommen, ist sowohl die Mindestlaufzeit der Versicherung von 12 Jahren als auch die geleistete Beitragszahlung von 5 Jahren Berdingung.